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News aus der Region Düsseldorf

    







Fotos: Wolfgang Volker, Viersen
 

197.11.2017

Landesfilmfestival im Stadtmuseum Düsseldorf
Seit fünf Jahren hat das Landesfilmfestival der Region Düsseldorf seine Spielstätte im Stadtmuseum Düsseldorf. Möglich wird dies durch eine Arbeitsgemeinschaft aus Mitgliedern mehrerer Filmclubs der Region in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum und dem Bund Deutscher Architekten. Auch zum Herbstfestival am 18./19. November 2017 konnte Regionsleiter Bernhard Zimmermann zahlreiche Filmfreunde im Ibach-Saal des Museums begrüßen. So war zum Beispiel der Wuppertaler Film- und Videoclub schon am Samstag Morgen mit 11 Teilnehmern vertreten.
Die diskussionsfreudige Jury konnte 25 Filme mit einer Gesamtlänge von über 300 Minuten besprechen und bewerten. Jurymitglieder waren unter Leitung von Martin Gubela (Filmer und diplomierter Künstler aus Bergisch-Gladbach): Riccardo Kaufmann (Mitorganisator des Festivals ‚Filmthuer' und Fotograf aus Erfurt), Ralf Kloda (BDFA-Filmer aus Herdecke), Margot Kühn (BDFA-Filmerin aus Siegburg) sowie Jürgen Wogirz (Fotograf aus Düsseldorf). Als Gage gab es einen Imbiss am Carlsplatz, Pizza zur Jurybesprechung sowie Original Düsseldorfer Senf im Steinkrug-Töpfchen.
Das Programm der 25 Filme konnte sich auch qualitativ sehen lassen. Zum besten Film des Wettbewerbs mit 1. Preis wählte die Jury den Spielfilm ‚Fettes Grün' von Maximilian Krug, eine moderne Story mit dramaturgischen Elementen der alt-griechischen Heldenreise. Zwei weitere Filme hätten es mit drei Stimmen fast zum ersten Preis gebracht: Der fiktionale Film ‚Der Mensch' von Wolfgang Knopp aus Essen sowie die Dokumentation ‚Saitenwechsel' von Friedhelm Czickus aus Wuppertal. ‚Der Mensch' wurde von der Jury mit dem Sonderpreis des Regionsleiters ‚Der Besondere Film' ausgezeichnet: Die Jury betonte die Bild/Ton-Komposition sowie die Dramaturgie des Films. Weitere Sonderpreise gingen an zwei Dokumentationen aus Wuppertal: ‚Saitenwechsel' portraitiert einen Klavierbauer und wurde für seine Montage ausgezeichnet. ‚Man nennt mich auch Pino' von Horst Groth erzählt die Lebensgeschichte des Giuseppe Bianco, Einwanderer und engagierter Kommunalpolitiker im westfälischen Ennepetal. Die Jury vergab hierfür den Sonderpreis für einen ‚Kulturellen Beitrag'. Neben weiteren zweiten und dritten Preisen wurden auch sechs Filme zu den Bundesfilmfestivals ausgewählt. Weitere Beiträge wurden für den Pool nominiert und haben damit noch Chancen auf Weitermeldung zu einem der Bundesfilmfestivals.
Das nächste Landesfilmfestival im Düsseldorfer Stadtmuseum ist schon fest eingeplant: Es findest am 3./4. März 2018 wieder im Stadtmuseum Düsseldorf statt. Eine andere Jury und ein anderes Auswahlgremium werden nicht nur neue Filme diskutieren, sondern auch die schwierige Aufgabe haben, die Filme für die Bundesfilmfestivals angesichts der sehr beschränkten Zeitkontingente auszuwählen.

Jürgen Richarz
    





Fotos: Peter Hornig, Dortmund
 

07.10.2017

Erfolgreiche Teilnahme am Dortmunder Filtag 2017
Seit 32 Jahren brennt im Oktober das Feuer filmischer Leidenschaft beim Dortmunder Filmtag.
Dieses Jahr durften sich 7 Filmer aus der Region Düsseldorf über eine Einladung freuen.

„Das Stadthaus“ von Bernhard Zimmermann und Werner Poelchau
„District 6“ von Holger Hendricks
„E`ñepá - schon mal gehört“ von Heidulf Schulze
„In The Spirit Of Crazy Horse“ von Martha Schorn
„Hundeleben“ von Gisela Plette
„Ein Viertel Frankreichs!“ von Jürgen Richarz
„Ilulissat-Westgrönland“ von Wolfgang Volker

Wolfgang Volker vom Foto-Film-Club Bayer-Üerdingen freute sich über die Auszeichnung der Ruhr Nachrichten für den besten Reisefilm. Er besuchte „Ilulissat-Westgrönland“ und beschrieb in eisigem Blauweiß das immer schnellere Schmelzen der Eisberge und deren gefährlichen Abbrüche die einmal so hohe Wellen erzeugten, dass das Schiff vom Kapitän schnellstens in die Wellen gedreht werden musste. Wunderbare Bilder die aber auch den Ernst der Folgen der Erderwärmung demonstrierten, Publikumspreis!


Frank Nienhaus & Manfred Riep
    

  





Fotos: Bernhard Zimmermann
 

22.03.2017

Landesfilmfestival Region Düsseldorf im Stadtmuseum 11. und 12. März 2017

Zum 10. Mal fand am 11. und 12. März 2017 das Landesfilmfestival im Stadtmuseum Düsseldorf statt. 23 Filme aus allen Kategorien waren von den Autoren gemeldet worden. Bereits am Samstagvormittag konnte Regionsleiter Bernhard Zimmermann die Autoren vor vollem Saal begrüßen.
Die Jury, unter der Leitung von Wolfgang Volker (Viersen), war mit Eva Brinckschulte (Meerbusch), Naemi Reymann (Düsseldorf), Rainer Drews (Stade) und Erich Schulte (Radevormwald) besetzt. Wolfgang Volker war als Juryleiter auch gleichzeitig voll stimmberechtigtes Jurymitglied und schaffte die Balance zwischen Moderation und Diskussion.
Bester Film des Festivals und einziger erster Preis war der Film "In The Spirit Of Crazy Horse" von Martha Schorn, Düsseldorf. Erzählt wird das Schicksal der Indianer Nordamerikas rund um die Schlacht am Little Big Horn. Der Preis für die beste Bildmontage ging an "Das Geheimnis des alten Wasserturms oder Aschenputtels Traum 3.1" von Dr. Helmut Ludwig aus Mülheim und Team.
Den Preis für den besten kulturellen Beitrag erhielt der Film "Memo Düsseldorf" von Fred Schmitz aus Düsseldorf. Der Preis für den besonderen Film ging an den Spielfilm "Die Rose" von Andreas Klüpfel und Team aus Solingen.
Bemerkenswert beim Festival war, dass fünf Spielfilme und ein Videoclip im Programm waren.
Nach wie vor bildeten jedoch dokumentarische Filme den Schwerpunkt auch dieses Festivals. Sehr gut bewertet wurden mit drei bzw. zwei Stimmen für einen ersten Preis die Filme: "Hallo Marie!" von Barbara und Bernhard Zimmermann (Düsseldorf), "E'ñepá - schon mal gehört?" von Heidulf Schulze aus Mönchengladbach, "District 6" von Holger Hendricks aus Düsseldorf und "Der Pfahl" von Gisela Plette (Krefeld) - ein Naturfilm.
Nominiert für ein Bundesfilmfestival wurden insgesamt 10 Filme des Programms. Die Vorbereitungen für das nächste Festival laufen. Die Terminvereinbarung mit dem Düsseldorfer Stadtmuseum ist für den 18. und 19. November bereits getroffen worden.


Jürgen Richarz
    


 

 
Fotos: Wolfgang Volker
 

19.11.2016

Landesfilmfestival Region Düsseldorf im Stadtmuseum 5. und 6. November 2016

Ein glückliches Händchen hatte unser Regionsleiter Bernhard Zimmermann, der das Festival zwischen Düsseldorfer Messetermine platzierte, um überhaupt Übernachtungsmöglichkeiten für Jury und Gäste zu ermöglichen. 27 eingereichte Filme mit 400 Minuten reiner Projektionszeit zeugten von dem Fleiß und der Begeisterung der Filmer in der Region Düsseldorf. In bewährter Weise führten Mitglieder der Clubs aus Düsseldorf, Mönchengladbach, Krefeld und in diesem Jahr ergänzt durch den Solinger Club den Wettbewerb durch.
Um die Platzierungen, Sonderpreise und Nominierungen für die nächste Ebene in eine faire Reihenfolge zu bringen, diskutierte ein kompetente Jury konstruktiv über die Filme. Da, wo es nötig war, sprach sie ein paar klare Worte.
Der Juryleiter und gleichzeitig Juror, Dieter Kopelke, setzte mit seinen Anmerkungen kleine Höhepunkte und seine souveräne und humorvolle Art prägte das gesamte Festival.
Auch in diesem Jahr ging die Filmreise wieder in die nähere Umgebung und rund um die Welt und die Besucher fühlten sich gut unterhalten. Bei Kaffee und Kuchen konnte in der Cafeteria das Erlebte noch einmal reflektiert und mit Freunden Gedanken über das gemeinsame Hobby ausgetauscht werden.
Aufgrund der hohen Qualität der Filme und der zeitlichen Beschränkung für die Nominierung zu den nur noch fünf stattfindenden Bundesfilmfestivals hatte das Auswahlgremium eine schwere Arbeit zu bewältigen. Jürgen Richarz, Juryreferent der Region Düsseldorf, stellte dem Publikum die neue Vorgehensweise vor und erläuterte auch die Bedeutung der Prioritäten bei den Nominierungen für die Bundesfilmfestivals.
Das Ergebnis können Sie an anderer Stelle auf dieser Webseite nachlesen.
Mit einem herzlichen Dankeschön an Filmautoren, die Jury und an alle Helfer der Ausrichtergemeinschaft verabschiedete Bernhard Zimmermann alle Anwesenden und lud sie gleichzeitig zum nächsten Landesfilmfestival im Frühjahr am 11. und 12. März 2017 wieder im Stadtmuseum Düsseldorf ein.


Wolfgang Volker
    


 

 
Fotos: Filmclub Solingen
 

9.11.2016

60 Jahre Filmclub Solingen e.V.

Der Filmclub Solingen lud zu seiner Jubiläumsfeier in eine zentral gelegene Solinger Gaststätte ein.
Für unsere Gäste Hans Knopper (MA) (Leiter Kulturamt), Prof. Gerhard Comelli (Klubleiter Mönchengladbacher Filmklub Objektiv e.V.), Bernhard Zimmermann (Regionsleiter Düsseldorf) und seine Frau Barbara sowie Wolfgang Volker (Stellv. Regionsleiter Düsseldorf) und seine Partnerin war das Lokal gut zu erreichen.
Herr Knopper überbrachte Grüße der Stadt Solingen. Er bezeichnete in seinem Grußwort die Beschäftigung mit dem Medium Film als sehr kreativ und zog Vergleiche zu seinem Studium und zur Malerei.
Prof. Comelli betonte die durch das gemeinsame Hobby und viele Veranstaltungen über viele Jahre gewachsene Freundschaft zu unserem Club. Zitat: Ein Club der so lange besteht hat vieles richtig gemacht.
Der neue Vorsitzende unseres Clubs Andreas Klüpfel fand im Internet zu unserem Gründungsjahr einige wichtige Ereignisse, erfolgreiche Profifilme sowie die Einführung der 45-Stunden-Woche kamen in seiner Rede vor. Sein Blick in die Zukunft begann mit dem Vorsatz, den Club bekannter zu machen. Ein Abend mit René Rabenschlag vom WDR-Studio Wuppertal war ein guter Anfang. Für 2017 ist so einiges in Vorbereitung.
Unser Ehrenvorsitzender Alfred Halfmann hatte einen Rückblick in die frühen Jahre unseres Clubs vorbereitet. Das war gar nicht so einfach. Anhand einiger Filmbeispiele demonstrierte er die Probleme, mit denen sich Amateure in den frühen Jahren nicht nur wegen der damals fehlenden Technik auseinandersetzen mussten.
Bernhard Zimmermann nutzte die Gelegenheit, zwei Mitgliedern die Urkunden für 40 Jahre Mitgliedschaft im BDFA zu überreichen. Helga Halfmann und Eduard Niessl nahmen sie mit Blumen in Empfang. Nach eine guten Buffet zur Stärkung war die Stimmung sehr gut und es gab genügend Gesprächsstoff.

Helga Halfmann
    


 
    
 
    
 

 
Fotos: Wolfgang Volker
 

6.3.2016

Gute Filme, super Stimmung, nette Gäste – wieder mal ein gesellschaftliches Ereignis - dieses Landesfilmfestival der Region Düsseldorf 2016

Interessierte Filmfreunde trafen sich schon im fünften Jahr in Folge im Düsseldorfer Stadtmuseum um am 5. und 6. März 23 filmische Neuproduktionen zu erleben, zu bestaunen, zu besprechen und zu bewerten.
Die diskutierfreudige Jury bestand aus Eva Brinckschulte, Meerbusch, Naemi Reymann, Düsseldorf, Ralf Kloda, Herdecke, Volker Krieger, Dortmund und Jürgen Richarz aus Ennepetal. Juryleiter war Wolfgang Volker aus Viersen. Sie vergab sechs 3. Preise und vierzehn 2. Preise.

Der einzige 1. Preis ging an den Film „Ein Wald und seine Geschichte“ von Gisela Plette aus Krefeld. Er wurde zum „Bundesfilmfestival Tier und Natur“ weitergemeldet und erhielt darüber hinaus auch den „Sonderpreis des BDFA für den besten Film des Wettbewerbs.“ Die Jury: In außerordentlicher Farbvielfalt hat uns die Autorin die Bewohner und die Seele eines Waldes - des Bayerischen Waldes – nahe gebracht. Wir erfahren in atmosphärischer Dichte, wie der Mensch bis zu einem bestimmten Punkt den Wald nutzt, dann aber nicht mehr in die Natur eingreifen sollte, damit der Wald sich erholen kann. „Was der Wald braucht - das ist Zeit,“ ist einer der wohl bedeutendsten Sätze am Schluss des Films.

Der Film „Danca das Cores“ (2. Preis, WM zum Bundesfilmfestival Videoclip) von Heinz-Jürgen Schmidt-Sofinowski, Düsseldorf, erhielt den „Sonderpreis des BDFA Landesverbandes NRW für die beste Bildmontage.“ Die Jury: Karnevalistisches Treiben in der Karibik, Farbenrausch und Bewegung pur zu Samba-Rhythmen. Die Entscheidung des Filmemachers - eine ganz andere Musik, nämlich Musik der 90er Jahre unter seine Bilder zu legen – ist ein ganz eigener und mutiger Ansatz.

Der Film „Unterwegs in Deutschland“ (2. Preis, WM zum Bundesfilmfestival Reportagefilm) von Andreas Klüpfel, Solingen, bekam den „Sonderpreis des Regionsleiters für einen besonderen Film.“ Es ist ein klug gemachter, didaktischer Film der Verkehrswacht, Menschen mit einfachen Hinweisen aufzuzeigen, wie ein Fahrradfahrer gefahrlos und unversehrt von Ziel A nach Ziel B gelangt.

Der Film „40 Grad Urban Art Festival Düsseldorf 2015“ (2. Preis, WM zum Bundesfilmfestival Lokalchronik) von Günther Otten, Düsseldorf, erhielt den „Sonderpreis der Düsseldorfer Marketing & Tourismus GmbH für den besten kulturellen Beitrag.“ Zum Inhalt: Ein Eldorado für Künstler tut sich auf, dieser kurzfristig freigegebene große Platz mit nackter weißer Fläche, sowie das mehrstöckige Haus gegenüber des Düsseldorfer Schauspielhauses. Hier konnten sich Künstler nach Lust und Laune einer Öffentlichkeit präsentieren.

Auch Jungfilmer aus Duisburg mit ihrem Lehrer, Marius Ohletz, waren anwesend und brachten mit ihrem Film „Der schwarze Zwilling“ gehörig Gruseleffekt in die Reihen der Gäste. Er war einer von insgesamt leider nur drei Spielfilmen des Festivals.

Regionsleiter Bernhard Zimmermann: Die Ausrichtung dieses Landesfilmfestivals hat auch dieses Mal wieder die Arbeitsgemeinschaft von Mitgliedern aus mehreren Clubs der Region Düsseldorf übernommen und zwar aus Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach. Dabei haben wir vom Stadtmuseum Düsseldorf wie auch dem Bund Deutscher Architekten (BDA) jede nur denkbare Unterstützung erfahren. Ihnen allen, auch den vielen Gästen gilt mein herzlicher Dank.

Barbara Zimmermann
    
    


 

 
 
Fotos: Iris Lindemann, Frank Nienhaus 

16.1.2016

Jahreshauptversammlung der Region Düsseldorf

Die Mitgliederversammlung der Region Düsseldorf fand auch in diesem Jahr
wieder in den Clubräumen des Foto-Film-Clubs "Bayer Uerdingen" statt.
Auf Grund der Wetterlage waren nicht alle Clubs vertreten. Die Beschlussfähigkeit der Versammlung war aber gegeben.
Nach dem Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes.
Die erforderliche Wahl des Vorstandes erbrachte folgendes Ergebnis:

Bernhard Zimmermann - Regionsleiter
Wolfgang Volker - stellvertretender Regionsleiter
und
Heinz-Dieter Hamm - Schatzmeister

wurden jeweils einstimmig gewählt.

Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!

Weitere Tagesordnungspunkte waren der Bericht des Jurybeauftragten, das Finanzbudget für 2016
und die neue Wettbewerbsstruktur in der Region und im Landesverband.

Frank Nienhaus
    


Gespanntes Zuhören im Vortragsraum des FFC Bayer Uerdingen

Karl Heinz Wulff erklärt die unterschiedlichen Aufzeichnungs-Systeme
 
Fotos: Wolfgang Volker 

13.5.2015
Foto-Film-Club hebt alte Filmschätze

Großes Interesse für die hochwertige Digitalisierung von Super-8 Filmen

Im Foto-Film-Club Bayer Uerdingen werden Dokumentarfilme mit lokalem Bezug erstellt. Aus altem Filmmaterial, teilweise von historischer Einmaligkeit, sollen überzeugende Film-Zitate in die Dokumentationen eingefügt werden. Um diese in möglichst hoher Qualität mit modernen Schnittsystemen verarbeiten zu können, bedarf es einiger technischer Voraussetzungen.

Eigens zu diesem Thema hat der Filmclub durch die Grafikerin Ulrike Schmidt sowie durch den freien Bild- und Tontechniker Karl-Heinz Wulff, der für diverse nationale und internationale Fernseh-Produktionsfirmen arbeitete, eine praktische Vorführung mit Filmbeispielen erhalten.

Die beiden Filmspezialisten aus der Wedemark bei Hannover geben ihre Erfahrungen auch an größere Filmarchive und Universitäten weiter.
Deshalb war Heinz-Dieter Hamm, der Leiter der Videogruppe des Clubs sehr erfreut, diese Experten in Krefeld zu haben. Auch Filmfreunde aus der Region haben sich diesen Fachvortrag nicht entgehen lassen.

In seinem Experimental-Vortrag stellt Karl Heinz Wulff den Vorteil der direkten Projektion von Filmbildern in einen Camcorder oder in eine DSLR-Kamera vor. Dabei sind Filmprojektoren über eine spezielle Optik direkt mit den Kameras verbunden. Halogen-Strahler werden gegen regelbare LED Kaltlichtlampen getauscht und eine Geschwindigkeitsregelung verhindert das störende Flackern oder Flimmern des Filmes.

Nach dieser Präsentation werden einige Filmfreunde noch einmal ihre Schubladen nach lieb gewonnenen Filmrollen durchforsten. Man ist sich einig: Soll ein Zeitdokument oder wichtiges privates Filmmaterial in hochwertiger Qualität in neuen Produktionen oder auf digitalen Medien wieder verwendet werden, ist die eigene Digitalisierung geboten. Im Foto-Film-Club Bayer Uerdingen ist das zukünftig möglich.

Wolfgang Volker
    



 


 
Fotos: Bernhard Zimmermann 

26.03.2015
Landesfilmfestival der Region Düsseldorf am 21.- 22. März 2015 im Stadtmuseum Düsseldorf

Eine Arbeitsgemeinschaft von Clubmitgliedern aus Düsseldorf, Krefeld und Mönchengladbach richtete mit Unterstützung des Stadtmuseums Düsseldorf, sowie des Bundes Deutscher Architekten (BDA) das Frühjahrs-Landesfilmfestival aus. 23 Kurzfilme aus der Region gingen über die Leinwand, wobei alle Genres vom Reisefilm über Dokumentationen und Reportagen, Videoclips und Kurzspielfilmen vertreten waren. Die Jury Eva Brinckschulte aus Meerbusch, Naemi Reymann aus Düsseldorf, Marc Eggers aus Bonn, Martin Gubela aus Bergisch Gladbach und Ralf Kloda aus Herdecke vergab unter der Leitung von Wolfgang Volker aus Viersen zwei 1. Preise, neun 2. Preise, neun 3. Preise.
Einen 1. Preis, den Preis des BDFA für den besten Film des Festivals sowie den Sonderpreis des BDFA Landesverbandes NRW für die beste Bildmontage erhielt der vierminütige Videoclip "Deadly Poison" von Thomas Miccolis aus Wuppertal und wurde weitergemeldet zum Bundesfilmfestival "Videoclip" in Waiblingen. Die Jury: ... Wir erlebten eine Heavy-Metal-Band auf der Bühne in all ihrer kraftvollen Heftigkeit im taktbezogenen Schnitt mit einer brutalen Spielhandlung, in der es um häusliche Gewalt mit verblüffendem Ende ging. Vom Aufbau her gut, die Dramaturgie steigert sich gestalterisch, baut sich auf und treibt die Spielhandlung voran. Die Mimik des Paares nimmt hasserfüllt zu, das eingesetzte Licht macht die Stimmung perfekt.
Der zweite 1. Preis sowie der Sonderpreis des für den besten kulturellen Beitrag ging an den Film "Varanasi - ein Tag am großen Fluss" von Holger Hendricks aus Düsseldorf und wurde weitergemeldet zum Bundesfilmfestival "Reisefilm" in Dortmund. Die Jury: " ... Ein Tag in der indischen Lichterstadt am Ganges, der Kreislauf von Leben und Tod - in gekonnt geschlossener Form dargestellt, wobei Kamera, Schnitt und Belichtung schon toll waren." Ein 2. Preis, sowie der Sonderpreis für einen besonderen Film wurde Friedhelm Czickus aus Wuppertal überreicht für seinen Film "Reinholds Traum," der zum Bundesfilmfestival Dokumentarfilm in Bad Liebenstein weitergemeldet wurde. Die Jury: "1.000 Tage arbeiten Reinhold und sein Sohn liebevoll und voller Hingabe an einem heruntergekommenen, vielgeliebten Unimog in der heimischen Garage. 19 Minuten lang erzählt uns das Gefährt über seine Instandsetzung und, dass Reinhold schon als Kind ein leidenschaftlicher Bastler war."
17 von insgesamt 23 Filme wurden zu den Bundesfilmfestivals; Dokumentarfilm, Reisefilm, Fantasiefilm und Vdeoclip, Naturfilm und Reportagefilm und Spielfilm weitergemeldet und haben dort die Chance, sich für die Deutschen Filmfestspiele zu qualifizieren. Mein herzlicher Glückwunsch geht an alle erfolgreichen Preisträger und Filmautoren - weiter so!

Bernhard Zimmermann aus Düsseldorf, Regionsleiter

 
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